Karriere-Podcast für Mütter

Karriere Hacks für Frauen: Schluß mit Erklärungen

Unser Career Hack von heute: Schluß mit Erklärungen

Heute sprechen wir darüber, warum wir Frauen uns ständig erklären und wie das unsere Karriere beeinflusst. Kennst du das? Du bist im Meeting und präsentierst eine Idee, aber anstatt einfach zu sagen, was du denkst, umschreibst du sie mit unnötigen Erklärungen. Oder du sagst deinem Partner, dass du heute Abend nicht kochen kannst und erklärst minutenlang, warum das nicht geht und du jetzt gehen musst. Warum machen wir Frauen das?

Viele von uns sind darauf konditioniert, immer nett und verständnisvoll zu sein. Wir wollen niemanden vor den Kopf stoßen und versuchen, es allen recht zu machen. Doch oft machen wir uns damit klein. Männer erwarten oft, dass andere ihre Meinungen verstehen, ohne sich ständig zu erklären.

Wir Frauen hingegen erforschen jedes Detail und jede Emotion in Gesprächen, weil wir ein großes Herz haben und anderen helfen wollen. Aber dabei vergessen wir oft, uns selbst zu helfen. Gerade wir Mütter müssen uns daran erinnern, dass wir nicht immer für das Wohlbefinden anderer verantwortlich sind und dass es okay ist, auch mal nichts zu erklären.

Ein einfaches „Ich kann leider nicht“ reicht völlig aus. Dieses ständige Erklären kann im Job schaden, weil es Unsicherheit und mangelndes Selbstvertrauen signalisiert. Im Beruf ist es wichtig, selbstbewusst aufzutreten, auch wenn wir es nicht immer sind. (Übung macht den Meister :)

Wie können wir das besser machen? Präsentier deine Ideen und Entscheidungen klar und stehe dazu, auch wenn du mal Fehler machst. Verwende klare, prägnante Sprache und vermeide unnötige Erklärungen.

Arbeite an deinem inneren Dialog und erinnere dich daran, dass du wertvoll und kompetent bist. Übe im Alltag weniger zu erklären und hole dir Feedback von Freunden, Familie oder guten Kollegen.

Besonders bei Gehaltsverhandlungen ist Vorbereitung wichtig. Sammle Daten und Beispiele, die deine Erfolge belegen und besprich sie klar und ohne Umschweife mit deinem Chef.

Erinnere dich daran, dass du das Recht hast, einfach eine Aussage zu machen - ohne dich zu erklären.

Ich hoffe, du konntest wieder einige wertvolle Tipps mitnehmen. Schreib mir gerne dein Feedback, Fragen oder eine Bewertung. Bis nächste Woche!

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Bettina Reuss Karriere Coaching für Hochsensibel Scanner

Das Schwarze Schaf: Hochsensibel Scanner Karriere-Coach Bettina Reuss

Das schwarze Schaf – kennen wir es nicht alle?

Gerade kürzlich erinnerte ich mich daran, wie oft ich als das 'andere' Familienmitglied angesehen wurde. Diejenige mit den ZU vielen Interessen, ZU viel Sensibilität gegenüber allem und jedem, die oft als zu empfindlich und emotional abgetan wurde. Doch heute, in dieser Episode von 'Mama, What's Next?', sprechen wir darüber, wie diese Eigenschaften nicht nur Herausforderungen, sondern auch unschätzbare Stärken sein können. Ich habe die einzigartige Gelegenheit, mit Karriere-Coach Bettina Reuss zu sprechen, die uns ihre Erkenntnisse darüber teilt, wie hochsensible Scanner-Persönlichkeiten ihre Einzigartigkeit umarmen und erfolgreich in der Berufswelt navigieren können. Bettina ist Expertin im Bereich Hochsensibel & Scanner

Unsere Unterhaltung erforscht das Konzept des schwarzen Schafs und die Erfahrungen hochsensibler Scanner-Persönlichkeiten. Wir sprechen über die Herausforderungen und Vorteile, ein Scanner-Typ zu sein, wie z.B. vielseitige Interessen zu haben und hochsensibel zu sein. Wir tauchen auch in die Bedeutung ein, Fokus zu finden und sich in der Berufswelt zu positionieren. Das Gespräch hebt hervor, welche zukünftigen Fähigkeiten hochsensible Scanner besitzen und wie sie sich auf dem sich wandelnden Arbeitsmarkt behaupten können.

Viel Spass!

Ps. Leider hatten wir im Aufnahmestudio technische Probleme und haben es bestmöglich optimiert aber an mancher Stelle nicht so optimal, wir wollten euch aber die Aufnahme auf keinen Fall vorenthalten.

Besuche Bettina bei Linkedin  und Bettina Reuss zum Thema Hochsensibel & Scanner

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Katy Ripp Podcast Episode from People Pleasing to Freedom

How to Turn Multiple Passions into a Thriving Career: Mentorship for Multipassionate Women with Katy Ripp Part 2

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Podcast Recap: How to Turn Multiple Passions into a Thriving Career with Katy Ripp, Part 2

In my chat with Katy Ripp, we dove deep into our shared experiences as multi-passionate individuals, exploring the challenges of finding our true paths. We discussed the concept of the scanner personality and how it resonated with both of us. Katy opened up about her journey of quitting drinking, which helped her embrace her multi-passionate nature.

In Episode 2 Katy talks about her transition into coaching and her passion for helping women succeed in their own businesses. We talk about the struggles of finding focus as a multipassionate, multitalented woman and workingmum and how she ended up mentoring multipassionate women.

Katy reflects on the desire to find direction, balance varied interests, and successfully integrate multiple passions into a fulfilling and joyful career that does not feel like work. She also explains how she found her way into coaching women to find joyful work after creating multiple businesses and the difficulty and finding the right path into coaching.

We discussed the blurred line between personal and professional life and the importance of finding what truly lights you up and aligning with your values. The talk also emphasized the need to let go of shame and embrace vulnerability to achieve success and fulfillment.

Takeaways
  • Finding a community of like-minded individuals can provide support and understanding. Setting boundaries and living authentically are key to finding fulfillment in life and business.
  • Knowing your strengths and weaknesses allows you to hire the right people and focus on what you're good at.
  • Self-care is essential for success and should be prioritized.
  • Failure is not a negative thing but rather a stepping stone to success.
  • Personal growth requires honesty, readiness, and a willingness to change.
  • Coaching can provide guidance and support in navigating personal and professional challenges. Ambitious women often face the challenge of balancing personal and professional responsibilities.
  • It is important to find what truly lights you up and align with your values.
  • Letting go of shame and embracing vulnerability can lead to success and fulfillment.
  • The conversation highlights the need for support and collaboration among ambitious women.

Sound Bites

  • "We are our own heros."
  • "Nobody is coming to save me!"
  • "The thing that lights you up the most is what you should be doing."
  • "One of my biggest goals in life is to inspire someone else."

Chapters

Empowering Women to Do Business Differently
The Journey of Personal Growth and Change
Overcoming Obstacles and Embracing Change
The Role of Coaching in Navigating Challenges
The Challenges of Ambition
The Aspirations of Ambitious Women
The Blurred Line Between Personal and Professional
The Impact on Mental Health
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Karriere-Podcast für Mütter

Karriere Hacks für Frauen: Entschuldigung!

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Entschuldigung! Karriere Hack 01.

Hallo und herzlich willkommen zu unserer heutigen Episode von Mama, what's next?

In einer neuen Reihe von Karriere Hacks schauen wir uns an, was wir Frauen (und Mamas) im Job und in unserer Karriere oft falsch machen und geben praktische Tipps, wie wir das ändern können. 

Ein besonders wichtiger Punkt: Frauen entschuldigen sich oft. Lass uns gleich mit ein paar Beispielen aus dem Alltag starten.

Beispiele Frauen entschuldigen sich oft - aus dem Alltag:

Stell dir vor, du stehst im Supermarkt an der Kasse und findest nur einen 20-Euro-Schein, mit dem du nur einen Kaugummi bezahlen musst. Du sagst: "Verzeihung, ich habe es leider nicht kleiner..."

Oder dein Partner hat die Autoreifen auch nach wiederholten Bitten nicht gewechselt und du sagst: "Sorry, dass ich schon wieder damit komme, aber..."

Eine Angestellte klopft beim Chef, weil sie ihn in einer dringenden Angelegenheit informieren muss, und sagt: "Entschuldigung, dass ich störe, aber ich brauche unbedingt eine Antwort."

Warum entschuldigen sich in diesen völlig alltäglichen Situationen immer die Frauen? Ganz einfach: weil es überdurchschnittlich oft die Frauen sind. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Frauen sich tatsächlich ständig und für alles entschuldigen. Nicht nur dann, wenn sie Mist gebaut haben. 75 Prozent aller "Sorrys" und "Tut-mir-leids" kommen nämlich von Frauen. Das Problem ist, damit sabotieren wir unbewusst auch unsere Karriere.

Unterschiedliche Formen von Entschuldigungen:

Schauen wir uns die drei häufigsten Formen an von Entschuldigungen genauer an:

  1. Die Hab-mich-lieb-Entschuldigung: Hier geht es darum, Harmonie um jeden Preis zu wahren. Frauen entschuldigen sich, um gemocht zu werden und keine Wellen zu schlagen.
  2. Die Tu-mir-nichts-Entschuldigung: Diese Form tritt auf, um Streit zu vermeiden, besonders wenn unterschiedliche Hierarchieebenen im Spiel sind. Man entschuldigt sich, um Ärger aus dem Weg zu gehen.
  3. Die Ich-habe-versagt-Entschuldigung: Das ist die überflüssigste und heilloseste Form der Entschuldigung. Sie entsteht aus einem falschen Perfektionismus heraus – sei es als Mutter, Partnerin, Mitarbeiterin oder Chefin. Frauen entschuldigen sich, weil sie glauben, nicht perfekt genug zu sein.

Warum Frauen Konfliktsituationen vermeiden wollen:

Wir Frauen entschuldigen uns oft, um Konflikte zu vermeiden und harmonische Beziehungen aufrechtzuerhalten. Das ist tief in vielen von uns verankert und beginnt oft schon in der Kindheit. Aber es ist wichtig zu erkennen, dass ständige Entschuldigungen nicht immer zur Konfliktvermeidung beitragen. Sie können uns stattdessen schwach und unsicher erscheinen lassen.

Frauen entschuldigen sich oft - Beispiele aus dem praktischen Kontext:

Lass uns einen Vergleich zwischen einem Mann und einer Frau in einer ähnlichen Situation ziehen. Stell dir vor, beide haben eine Präsentation gehalten, die nicht so gut lief wie erwartet. Die Frau könnte sagen: „Es tut mir leid, dass die Präsentation nicht so gut war. Ich hätte mich besser vorbereiten sollen.“ Der Mann hingegen könnte sagen: „Heute waren einfach die Konstellationen gegen mich. Nächstes Mal wird es besser laufen.“ Hier sehen wir einen wesentlichen Unterschied. Der Mann entschuldigt sich nicht, sondern sieht es als eine Momentaufnahme und äußere Umstände, die gegen ihn waren.

Bei Fehlern auf die Zukunft fokussieren:

Auch wenn wir Fehler machen, sollten wir uns darauf konzentrieren, daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen, anstatt uns nur zu entschuldigen. Zum Beispiel: Anstatt zu sagen „Es tut mir leid, dass ich das falsch gemacht habe“, könntest du sagen „Ich habe aus diesem Fehler gelernt und werde sicherstellen, dass es beim nächsten Mal besser läuft.“

Frauen entschuldigen sich oft - Coaching-Tipps:

Lass uns jetzt einige praktische Coaching-Tipps durchgehen, die dir helfen können, das ständige Entschuldigen abzulegen:

  1. Bewusstsein schaffen: Der erste Schritt zur Veränderung ist, sich seiner Gewohnheiten bewusst zu werden. Achte im Alltag darauf, wie oft du dich entschuldigst und in welchen Situationen.
  2. Selbstbewusstsein stärken: Übe, deine Aussagen mit Selbstbewusstsein und Klarheit zu formulieren. Vor dem Spiegel oder mit einer Freundin kannst du üben, wie du ohne Entschuldigungen sprichst. Ein guter Trick ist es, deine Aussagen direkt und positiv zu formulieren.
  3. Positiv formulieren: Anstatt dich zu entschuldigen, finde positive Formulierungen. Statt „Entschuldigung, dass ich Sie störe“ sage „Danke, dass Sie sich die Zeit nehmen“. Das setzt einen positiven Ton und zeigt Wertschätzung.
  4. Rückmeldung einholen: Bitte Kollegen oder Freunde um Feedback. Manchmal sind wir uns unserer Gewohnheiten nicht bewusst, und externe Rückmeldungen können sehr hilfreich sein. Ein ehrlicher Freund oder eine Kollegin kann dir helfen, Muster zu erkennen und zu ändern.
  5. Ressourcen nutzen: Bücher wie „Lean In: Frauen und der Wille zum Erfolg“ von Sheryl Sandberg und „Nice Girls Don’t Get the Corner Office“ von Lois P. Frankel bieten viele praktische Tipps und Übungen, um das eigene Verhalten zu reflektieren und zu verbessern. Frankel betont zum Beispiel, dass Frauen oft zu viel Kontext geben und sich damit selbst schwächen. Ein klarer, prägnanter Ausdruck deiner Gedanken kann hier Wunder wirken.

Praktische Tipps aus „Nice Girls Don’t Get the Corner Office“:

  1. Vermeide Entschuldigungen für Meinungen: Anstatt zu sagen „Entschuldigung, aber ich denke...“, sag einfach „Ich denke...“. Deine Meinung ist genauso wertvoll wie jede andere.
  2. Hör auf, dich für Kleinigkeiten zu entschuldigen: Wenn du zu spät kommst, sag nicht „Entschuldigung, dass ich zu spät bin“, sondern „Danke, dass ihr gewartet habt“. Das zeigt Wertschätzung ohne Selbsterniedrigung.
  3. Nimm Raum ein: Wenn du sprichst, halte Blickkontakt, steh oder sitz aufrecht und sprich laut und deutlich. Das zeigt, dass du präsent und selbstbewusst bist.

 


Katy Ripp Podcast Episode from People Pleasing to Freedom

From People-Pleasing to Freedom: How Katy Ripp Found Business Success by Being Herself

Podcast Recap: My Conversation with Katy Ripp

In my chat with Katy Ripp, we dove deep into our shared experiences as multi-passionate individuals, exploring the challenges of finding our true paths. We discussed the concept of the scanner personality and how it resonated with both of us. Katy opened up about her journey of quitting drinking, which helped her embrace her multi-passionate nature.

We also touched on the struggles with societal expectations and the crucial role of self-acceptance. Katy shared her story of starting multiple businesses, quitting drinking, and discovering her true values and strengths. She emphasized the importance of setting boundaries, living authentically, and taking care of oneself.

Katy talked about her transition into coaching and her passion for helping women succeed in their own businesses. She highlighted the need for honesty, readiness, and a willingness to change to achieve personal growth and fulfillment. Our conversation delved into the challenges and aspirations of ambitious women, particularly entrepreneurs, and the pressure to do it all.

We discussed the blurred line between personal and professional life and the importance of finding what truly lights you up and aligning with your values. The talk also emphasized the need to let go of shame and embrace vulnerability to achieve success and fulfillment.

Takeaways

  • Embracing your multi-passionate nature can lead to fulfillment and success.
  • Quitting harmful habits can open up new opportunities for personal growth.
  • Societal expectations can make it challenging to embrace your true self.
  • Self-acceptance is key to finding happiness and authenticity.
  • Finding a community of like-minded individuals can provide support and understanding. Setting boundaries and living authentically are key to finding fulfillment in life and business.
  • Knowing your strengths and weaknesses allows you to hire the right people and focus on what you're good at.
  • Self-care is essential for success and should be prioritized.
  • Failure is not a negative thing but rather a stepping stone to success.
  • Personal growth requires honesty, readiness, and a willingness to change.
  • Coaching can provide guidance and support in navigating personal and professional challenges. Ambitious women often face the challenge of balancing personal and professional responsibilities.
  • It is important to find what truly lights you up and align with your values.
  • Letting go of shame and embracing vulnerability can lead to success and fulfillment.
  • The conversation highlights the need for support and collaboration among ambitious women.

Sound Bites

  • "I finally felt like somebody saw me."
  • "I've opened three full-fledged businesses. I have over 50 employees."
  • "Acceptance that failure isn't really failure."
  • "Feeling."
  • "Coffee, ice cream? Well, I worked on alcohol business, yes I know. You picked the right ones."
  • "I know my weaknesses, my staff knows my weaknesses and they fill in the blank for me."
  • "The rules do apply to me too. I mean, that's real. I'm not special."
  • "The thing that lights you up the most is what you should be doing."
  • "One of my biggest goals in life is to inspire someone else."

Chapters

00:00 Discovering the Scanner Personality
05:05 Katy's Journey of Quitting Drinking
13:40 Challenges of Societal Expectations
21:26 Embracing Multi-Passionate Entrepreneurship
29:16 Finding Fulfillment through Boundaries and Authenticity
34:56 The Importance of Self-Care and Knowing Your Strengths
41:39 Empowering Women to Do Business Differently
45:19 The Journey of Personal Growth and Change
53:15 Overcoming Obstacles and Embracing Change
56:35 The Role of Coaching in Navigating Challenges
01:00:43 The Challenges of Ambition
01:09:20 Getting Honest About Debt
01:13:48 The Aspirations of Ambitious Women
01:21:55 The Blurred Line Between Personal and Professional
01:26:02 The Impact on Mental Health
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Podcast Mama, what's next?

Ohne Netz und doppelten Boden: Abenteuer Auswandern im ecuadorianischen Dschungel

Testest du immer, bevor du etwas Neues wagst?

Ich mache das auf jeden Fall, wenn es um Auslandsumzüge geht.

In dieser Episode spreche ich mit Christiane, die den mutigen Schritt gewagt hat, ihr Leben nochmal komplett umzukrempeln. Zusammen mit ihrem Mann und Kind hat sie alles eingepackt und ist nach Ecuador ausgewandert.

Alles auf Null - wie geht das?

Im Gespräch teilt Christiane die ungeschönte Wahrheit darüber, was es bedeutet, im Regenwald zu leben und auch was es bedeutet jetzt nochmal beruflich neu anzufangen. Sie gibt wertvolle Einblicke und praktische Tipps zu Themen wie beruflicher Neustart im Ausland, Lebenshaltungskosten, Gesundheitssystem, Visas, Schulbildung für die Kinder und dem Loslassen von vermeintlicher Sicherheit. Wir sprechen auch darüber, dass wir bestenfalls keine dramatischen Auswanderer-Shows schauen sollten, die dich am Ende von deinem großen Glück vielleicht abhalten.

Auswandern nach Ecuador - Christiane und Alex

Tauche ein mit mir und erlebe, wie es ist, das Unbekannte zu umarmen und einen echten Neustart zu wagen.

Denn wie Christiane zeigt: Neustart geht immer!

Folge Christiane und Alex hier auf Instagram 

PS. Wer Ecuador noch auf seiner Bucket List hat, bald könnt ihr bei ihnen sogar ihr Bed & Breakfast buchen.

Abenteuer Auswandern: Neuanfang in Ecuador

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Key Episode Takeaways

  • Emigrating to a new country can be a challenging but rewarding experience
  • Having a supportive community and being open to new opportunities is important
  • The education system and healthcare in Ecuador can be of high quality
  • Living in a different country can offer a different perspective on life and a chance for personal growth Living in the rainforest requires flexibility and adaptability due to the unpredictable weather and day-night cycle.
  • Building a community and making friends is important when living in a new place.
  • Obtaining a visa and permanent residency in Ecuador is possible through various means.
  • Sourcing materials for building a house in the rainforest can be challenging.
  • Being open-minded and adaptable is crucial when living abroad.

Sound Bites

  • "We emigrated to Ecuador two years ago, to the rainforest."
  • "We let it all come to us. The first money I earned here was by baking chocolate creme cake."
  • "If you live your life consciously and know what you can do, it doesn't really matter where you go."
  • "So much for the topic, let's see how long we stay here. The family has already moved in."
  • "I wish I was more lonely."
  • "I'm totally free to do that. Who comes, comes. Who doesn't, doesn't."

Chapters

00:00 Introduction and Background
03:06 Emigrating to Ecuador
07:53 Challenges and Opportunities
11:39 Creating a New Life
26:29 Healthcare in Ecuador
30:24 Daily Routine and Life in Ecuador
33:08 Loneliness and Building a Community
36:13 Challenges of Living Abroad
39:31 Family Structures and Support
52:02 Taking the Leap and Overcoming Fear
56:31 Avoiding Dramatic Expectations

Auszug aus der Episode: Abenteuer Auswandern: Neuanfang in Ecuador

[00:07:56] Speaker A: Also mein Mann war einmal jetzt neun Tage vorher da, hat unser Grundstück gekauft.

Wir haben beide kein Spanisch gesprochen, also unser auch nicht, ne. Und ja, und zwar klar, wir kommen jetzt auch nicht mehr zurück. Also ob wir jetzt tatsächlich hier stranden und hier bleiben, das steht auf einem anderen Blatt, ne. Also weiß ja nie, wo es einen hin verschlägt. Also Ecuador an sich ist ja auch super vielseitig. Also du hast hier ganz wunderbare Hochtäler, die so schön sind, wo du dann auch mal einen Kamin anmachen kann kannst, wenn es mal ein bisschen kälter draußen ist oder sowas, ne. Also das wäre vielleicht auch noch so eine Überlegung. Aber jetzt machen wir erstmal unser Haus fertig, wir bauen hier gerade eine kleine Lodge auf. Oder haben wir noch, sind wir noch beschäftigt die nächsten Jahre?

[00:08:45] Speaker C: Ihr kommt ja eigentlich aus einem, also beide am Ende. Ja, wir haben zusammen gearbeitet. Da hast du für nachhaltige Marke so das PR, Social Media gemacht und ganze Influencer Marketing und so, das ist ja Customer Service, viele, viele verschiedene Dinge. Hast auch international gearbeitet. Und lässt man das dann einfach so los? Der Alex, ihr wart ja im gleichen Unternehmen zusammen, er hat Produktdesign gemacht und sagt man dann einfach so jetzt goodbye, altes Berufsleben und oder habt ihr euch einen Plan gemacht? Wusstet ihr, wie ihr euer Geld zukünftig verdienen werdet? Oder musstet ihr kein Geld verdienen? Oder wolltet ihr tatsächlich was ganz anderes machen und einfach ein bisschen rumbuddeln, wie du vorhin gesagt hast?

[00:09:39] Speaker A: Nee, also wir haben uns das komplett offen gelassen. Das erste Geld, was ich hier verdient habe, und es gibt immer Möglichkeiten, Geld zu verdienen, war, indem ich Schokoladencremetorte gebacken habe. Ja, die Leute lieben meine Creme, Schokoladenkriegen, Torte oder auch Brot. Ich habe auch schon Geld verdient hier mit Brot backen. Ja, weil du hast tatsächlich sehr viele Deutsche hier und die lieben halt Brot, ne? Das ist einfach so.

[00:10:02] Speaker C: Und deine Back und Kochkünste, die kenne ich ja auch.

Damit kann man Geld verdienen, das glaube ich.

Ja, cool. Also dann, ja, ihr habt es dann einfach so auf euch zukommen lassen tatsächlich. Also wie findet man denn das Vertrauen da so?

[00:10:21] Speaker A: Also ja, ich glaube, guck mal, wir sind ja nun auch keine, keine 20 mehr, ne. Und wenn du dein Leben bewusst lebst und weißt, was du kannst, ist es doch eigentlich egal, wo du hingehst, es gibt immer eine Möglichkeit, um Geld zu verdienen. Und ich habe ja nun auch schon ein paar Jobs gemacht, ne. Also ich war ja nur lange Zeit alleinerziehend mit meiner großen und wirklich in einem Kleckerdorf in Schleswig Holstein, wo du halt jetzt auch nicht die Bombe Jobangebote hattest, ne. Und da habe ich als, um Geld zu verdienen, hat als Schulsekretärin gearbeitet. Kannst du auch machen, ja. Und ich war super happy in dem Job, ne? Und so kann es halt auch immer wieder Punkte in deinem Leben geben, wo du sagst so, okay, ich habe jetzt lange genug im Marketing gearbeitet, mache ich jetzt mal vielleicht komplett was anderes. Ja, vielleicht werde ich Autorin, weil ich schon immer Bücher schreiben wollte. Man kann das, glaube ich, auch immer mal als Chance sehen, was Neues auszuprobieren, sich neu zu erfinden.

[00:11:16] Speaker C: Machst du das generell? So, dass du das so betrachtest, dass du sagst, das ist so eine Chance, was Neues. Es gibt ja auch viele Menschen, die das immer so ein bisschen auch ängstlich betrachten und sagen okay, wenn ich jetzt was Neues anfange, dann oh Gott, was könnte da alles schief gehen, was könnte da alles passieren? Also ich habe jetzt auch gerade so auf meinem, in meiner Community gab es auch mal so ein Thema, wo ich so ein paar Fragen gestellt habe dazu, warum die Menschen nicht wirklich das machen, wonach sie gerufen werden, so innerlich, ne. Und dann haben ganz viele gesagt ja, sie fühlen sich da blockiert, sie haben da irgendwie eine totale Resistance innerlich, ne, diesen, diesen, dieser Stimme so zu folgen. Das bist du offensichtlich nicht, ne. Und das ist ja Angst getrieben, ne?

[00:11:58] Speaker A: Richtig. Du, das sind alles Ängste, die uns sag jetzt mal vielleicht durch durch die Familie auch schon aufgespielt werden.

Z.B. ich durfte kein Abitur machen, weil ich z.B. in der Familie aufgewachsen bin, wo das gang und gäbe war, dass nur der Mann arbeiten war, also noch sehr patriarche Form sozusagen. Mein Vater gesagt hat was willst du denn mit dem Abitur Mädchen? Ja, du brauchst das noch nicht, du kriegst irgendwann Kinder und dann kümmerst du dich um die Kinder, da brauchst du kein Abitur, ne? Oder habe ich mich so bequatschen lassen.

[00:12:31] Speaker C: Und ja, ja, da geht man nach, ich weiß, kenn das.

[00:12:34] Speaker A: Genau das ist es, ne. Und du denkst ja immer nur die Leute wollen das Beste für dich, aber dass das letztendlich vielleicht gar nicht das Beste für dich ist, sondern dass du rausfinden musst, was für dich das Beste ist, ist glaube ich das Wichtigste.

Und jeder Neuanfang ist immer eine Chance auch zu gucken, welche Talente man vielleicht zusätzlich auch noch hat oder Seiten von sich, die man vielleicht gar nicht so wirklich wahrgenommen hat und dann aber die Möglichkeit hat, das zu bespielen und dass es vielleicht einen auch ganz anders glücklich machen kann als vielleicht so ein nine to five Job, der der irgendwie natürlich sehr, sehr safe ist. Aber nicht immer ist Sicherheit das Beste. Es gibt keine Sicherheit für nichts.

[00:13:12] Speaker C: Genau, die gibt es nicht.

[00:13:14] Speaker A: Kannst morgen in dein Auto steigen und hast die Hälfte von deinem Leben vielleicht nicht gelegt.

[00:13:20] Speaker C: Ja, es ist auch, ich glaube die Menschen denken auch sehr oft, dass das so im Angestelltenverhältnis zu finden ist, ja, diese Sicherheit, dass sie denken irgendwie ohne nein, Selbstständigkeit, freiberuflich arbeiten mache ich mal lieber nicht, weil angestellt sein ist sicherer. Ich glaube, das ist halt heutzutage überhaupt nicht mehr sicher. Also eben Sicherheit schaffen geht gar nicht. Du kannst nur versuchen, dich so gut wie möglich aufzustellen und dann vielleicht so eben verschiedene Dinge vielleicht sogar zu machen, dass du sagst, irgendwie, du versuchst vielleicht ein, zwei Sachen parallel zu machen, aber diese Sicherheit, man versucht das immer zu erreichen, aber wir haben die ja nie. Kann so viel so schnell passieren.

[00:14:08] Speaker A: Ja, und das ist z.B. was, was glaube ich durch die Auswanderung bei mir nochmal sich mehr gefestigt hat.

Wir leben hier in der Kitschwa Gemeinde, also Kitschwa sind hier Indigene. Wenn du siehst, wie die ihr Leben bestreiten, die also ja noch weniger Sicherheiten haben als wir Europäer, wo du Versicherungen hast, wenn dein Haus abfackelt oder wie auch immer. Das gibt es hier einfach nicht. Viele der Menschen hier sind Tagelöhner, das heißt, die gehen morgens los und suchen sich einen Job und da weißt du die Woche über nicht irgendwie, wie viel habe ich am Ende der Woche verdient oder sowas.

Und sie leben trotzdem und tatsächlich leben sie sogar sehr, sehr glücklich hier. Also wenn ich das manchmal sehe, die haben nie schlechte Laune, wenn irgendwas schiefgeht oder so. Die fluchen nicht, ne, wir haben ja wirklich intensiv auch mit denen zusammengearbeitet, die sind so freundlich und so herzlich und so offen und das alles ohne Sicherheit funktioniert halt auch, ne.

Ja, das ist ein guter Punkt.

[00:15:05] Speaker C: Ich habe das gerade letztens auch von einem gehört, der nach Bali ausgewandert ist, tatsächlich auch vor vielen Jahren. Und der hat das eins zu eins auch genau gleich gesagt. Die Menschen haben wirklich viel, viel weniger und er hat auch viel, viel weniger letzten Endes. Er hat halt die Freiheit da auch online zu arbeiten, aber hat auch viel, viel weniger. Aber es ist tatsächlich so, dass da einfach die Menschen viel glücklicher sind und er auch viel glücklicher, viel ausgeglichener. Es ist alles viel einfacher und viel weniger Stress getrieben, ja, als in unserer Gesellschaft so.

Und vermisst du denn was in Deutschland? Also gibt es Dinge, die du auch vermisst?

[00:15:43] Speaker A: Tatsächlich nur essen und Freunde und Familie, aber an Deutschland an sich, an diesem ganzen System, wie ich ja nun lange Zeit gelebt habe, vermisse ich nichts. Also es ist eigentlich geplant, dass wir nächstes Jahr auf Besuch zurückfliegen. So richtig Bock hat da keiner von uns drauf.

[00:16:35] Speaker A: Genau, wir leben in der Nähe von Tena und Tena ist sozusagen die. Das Tor zum Regenwald. Also wir wohnen wirklich am Rande des Regenwalds, also hinter uns kommt nicht mehr so besonders viel und ist halt wie gesagt die Hauptstadt und die liegt auf zweieinhalb tausend m Höhe. Die liegt halt in den Anden und wir sind quasi vor den Anden. Also das etwa. Du hast einmal komplett von den Anden durchzogen und wir leben halt unten im Tiefland. Und Alex fängt jetzt an zu arbeiten im Juli, also der arbeitet auch freiberuflich und ja, ich arbeite demnächst auch wieder.

[00:17:07] Speaker C: Bisschen zumindest ein bisschen.

[00:17:10] Speaker A: Das reicht aber. Also das ist tatsächlich die Freiheit, die ich mir nehmen kann, dass ich sage, hey, ich möchte halt nicht mehr als so und so viel arbeiten. Und hier in Ecuador reicht halt dieses Geld locker aus, um über die Runden zu kommen. Also die Kosten sind halt natürlich um einiges geringer, bis auch bei Lebensmitteln und ich sage jetzt mal Luxusgütern. Also Elektronik ist teuer hier und Möbel sind teuer oder so. Also umsonst ist es nicht. Also das Leben ist erstaunlich, erstaunlich teuer, wenn man das vergleicht mit anderen Entwicklungsländern, wo man auch leben kann.

[00:18:42] Speaker A: Also wir geben eben so im Schnitt für Lebensmittel im Monat so bummelig $700 aus.

Man muss aber zum Vergleich sagen, also der Durchschnittslohn liegt hier bei $460 im Monat. Also das ist nicht besonders hoch. Und tatsächlich trifft das auch so Berufsgruppen, wo ich das nicht erwartet hätte, z.B. lehrkräfte, junge Lehrkräfte verdienen auch nicht mehr als $460 im Monat. Das ist ganz schön wenig, dafür, dass wir heute studiert haben und Abitur gemacht haben. Du kannst natürlich mit wesentlich weniger Geld auskommen. Also wir haben ja auch ganz verrückte Leute kennengelernt, die aus ganz unterschiedlichen Teilen der Welt kommen. Und je nachdem, wie dein eigener Anspruch ist, glaube ich, dementsprechend gibst du dann natürlich auch ein bisschen mehr aus. Aber rein theoretisch kannst du dich hier auch super selbst versorgen. Wir haben 365 Tage im Jahr quasi Sommerfeeling. Und ja, also bei uns wird es auch tatsächlich darauf hinauslaufen, dass halt auch noch mehr angebaut wird hier bei uns, ne. Dass wir also uns mit Obst und Gemüse selbst versorgen können. Und dann fallen natürlich auch die Kosten.


Karrierewechsel Hochsensible von Saskia Vocke

Karriere für Hochsensible: Saskia Vocke zu Karrierewechsel, toxische Kollegen & Burnout-Prävention

In dieser EMIE Episode spreche ich mit der Karriereexpertin Saskia Vocke über die einzigartigen Herausforderungen und Chancen, die hochsensible Personen im Berufsleben erwarten. Saskia teilt ihre wertvollen Einsichten und praxiserprobten Methoden, um hochsensiblen Menschen zu helfen, ihre beruflichen Ziele zu erreichen und eine erfüllende Karriere für Hochsensible zu gestalten.

Was du in dieser Episode lernen wirst:

  1. Geeignete Berufe für Hochsensible: Gibt es Karrierewege, die am besten zu deiner feinfühligen Persönlichkeit passen? Ist eine Corporate Karriere für dich geeignet als HSP?
  2. Umgang mit toxischen Kollegen als HSP: Lerne Strategien, um in einem negativen Arbeitsumfeld zu bestehen und deine mentale Gesundheit zu schützen.
  3. Burnout-Prävention: Erhalte wertvolle Tipps zur Stressbewältigung und Burnout Vorbeugung
  4. Erfolgreicher Jobwechsel als Mama: Erfahre, wie du als Mutter erfolgreich eine berufliche Neuorientierung meisterst und die Balance zwischen Beruf und Familie findest. Strategien und Tipps für einen reibungslosen Übergang in eine neue Karriere.

Saskia Expertise: Saskia bringt 15 Jahre Erfahrung im Personalmanagement, Recruiting und Karriereberatung mit und kombiniert dies mit Techniken aus der Verhandlungspsychologie und Burnout-Prävention. Sie ist zertifizierte Burnout Beraterin und ausgebildete Fachberaterin für Hochsensibilität. Ihre Beratung ist darauf ausgerichtet, praktische Lösungen für komplexe berufliche Herausforderungen zu bieten. Sie hat sich auf die Unterstützung von Menschen in Umbruchphasen spezialisiert, einschließlich der Rückkehr in den Beruf nach Elternzeit oder Krankheit.

Tauche ein in eine neue Episode voller praktischer Ratschläge, die dir helfen, deine beruflichen Träume zu verwirklichen und deine Karriere neu zu definieren.

Viel Spass!

 

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Auszug aus der Episode: 

 

Würdest du denn sagen, dass eine corporate Karriere geeignet ist für hochsensible Menschen?

[00:22:17] Saskia: Also das ist eine gute, sehr gute und sehr spannende Frage. Ich bin Generell, es gibt ja auch, wenn wir die Frage auch nur so ein bisschen anders stellen würden, gibt es Berufe, die für Hochsensible geeignet sind und für Hochsensible nicht geeignet sind? Ich würde da niemals eine Antwort zu geben und nie ja, mach das als hochsensible oder nein, mach das nicht. Weil es gibt da so große Unterschiede in den Persönlichkeiten. Weil nochmal zum Verständnis, Hochsensibilität ist ja eine Persönlichkeitsveranlagung. Das hat was mit Genetik zu tun. Und es hängt ja damit zusammen auch, dass bei hochsensiblen Stresshormone quasi sich schwerer abbauen. Die bleiben über einen längeren Zeitraum auf einem hohen Niveau. Also wo manche einfach schon wieder relaxed sind, ist es bei hochsensiblen halt eben nicht der Fall. Das ist der eine Punkt, der körperliche. Und dann kommt der kognitive Punkt dazu. Das bedeutet quasi, dass Hochsensible ja keinen Filter im Gehirn haben, um Informationen, wie ich sage jetzt mal, in eine Schublade zu packen und zuzumachen. Da sind die weg. Bei Hochsensiblen ist wie ein riesengroßer Kleiderschrank, da steht die Tür auf und du kannst immer reinhauen, immer alles reinpacken. Da passt auch wahnsinnig viel rein. Da passt teilweise mehr rein als bei vielen anderen Menschen. Aber irgendwann ist es so voll, dass der Schrank platzt oder es fällt dir alles wieder entgegen. Das ist halt das Problem mit dem Overload. Aber bei Hochsensiblen gibt es trotzdem, und das sind auch, das sehe ich auch bei meinen Kunden, ganz, ganz, ganz viele Menschen, die für eine corporate Karriere total geeignet sind. Es hängt aber viel mehr damit zusammen bei Hochsensiblen, wie ist es innerhalb der Corporate Karriere? Das heißt, in welchem Arbeitsumfeld befinden sie sich und welche Arbeitsbedingungen gibt es? Bei mir war es z.b. so, ich war bei einem Arbeitgeber, das war der erste und es war für mein Unternehmen, das war einfach, weil für mich als sensibler Mensch alles da passte. Ich hatte ein Einzelbüro, als Personaler hat man das Gott sei Dank meistens. Was wichtig ist, ich konnte in keinem Großraumbüro arbeiten.

[00:24:12] Melie: Stimmt, ja, das ist schwierig, ja.

[00:24:14] Saskia: Und ich hatte damals ein sehr, sehr, sehr wohlwollendes kunststoff kollegiales Arbeitsumfeld. Und das ist das, was ausschlaggebend ist. Das ist jetzt nicht die Größe des Unternehmens, es ist jetzt nicht unbedingt auch die Branche, sondern es sind halt wirklich diese weichen Faktoren, die passen müssen, weil man muss einfach, wie gesagt, die Möglichkeit auch haben, sich so zu organisieren. Viel Freiräume sind wichtig für Hochsensible in der Arbeitswelt. Wenn die also quasi zu reglementiert werden auf mach das so, mach das so, ich brauche das bis zu dem Zeitpunkt, dann ist es wieder schwieriger. Also die lieben es halt einfach mit größtmöglicher Eigenverantwortlichkeit zu arbeiten und können das auch sehr, sehr gut. Aber man kann, wie gesagt, nicht so pauschal sagen, glaube ich. Würdest du einem hochsensiblen Konzernkarriere ja oder nein? Das hängt wirklich von den ganz einzelnen Faktoren ab und jeder ist auch anders. Also ich hatte hochsensible Kunden, die auch im medizinischen Bereich, der z.B. für mich persönlich selber nie in Frage käme, absolut sich wohlfühlen, weil sie sich da irgendwie ein Arbeitsumfeld und eine Tätigkeit ausgesucht haben, die einfach passt und die funktioniert.

[00:25:17] Melie: Da sind es sind also mehr die Faktoren, die da auch mit reinspielen sozusagen.

[00:25:29] Saskia: Ja, genau, richtig, ja.

Also es ist eher viel spannender auch nochmal sich zu fragen, Konzernkarriere oder Festanstellung oder Selbstständigkeit, weil viele Hochsensible absolut so selbstständig gerne und das auch und sich da komplett frei austoben. Ich bin z.B. auch eine definitiv bessere Freiberuflerin als Angestellte. Was nicht heißt, dass ich schlecht gearbeitet habe, überhaupt gar nicht. Aber ich fühle mich einfach als Selbstständige sowas von pudelwohl, weil ich hier mein Ding in meinem Tempo zu meiner Uhrzeit machen kann, so wie es mir passt. Das ist natürlich ein Luxus und da gehören noch andere Faktoren hinzu, die ich auch mit meinen Kunden ganz, ganz intensiv bespreche, weil man muss ja auch überlegen, was geht, was geht finanziell, was kannst du dir leisten? Und auch da gibt es ganz große Unterschiede, wo man gucken muss, wie man.

Hier zur Episode zum Thema: Karriere für Hochsensible 

Alle Podcast Episoden zum Interview Podcast EMIE findest du hier


Human Design Mentorin Melanie Dorn

Was das Human Design über Berufung, Lebensaufgabe und Karriere offenbart mit Melanie Dorn. Teil 2

Thema heute: Entdecke deine Berufung mit Human Design

Heute bin ich noch einmal im Gespräch mit Melanie Dorn, eine erfahrene Human Design Mentorin, die uns Einblicke in die Welt des Human Design und seine Anwendung bei der Berufungsfindung geben wird.

Was ist Human Design?

Melanie geht auf das Konzept des Human Design ein, welches auf der Synthese verschiedener esoterischer, wissenschaftlicher und spiritueller Lehren basiert, um individuelle Lebenswege und Talente zu identifizieren.

Die fünf Typen im Human Design: Manifestor, Generator, Manifesting Generator, Projektor und Reflektor. Melanie geht auf einige der Energie-Typen genauer ein und wie sie sich in Bezug auf Lebenszweck und Energie unterscheiden.

Die Kraft der Authentizität

Melanie spricht über die Bedeutung der Authentizität bei der Entdeckung der Berufung. Sie betont, wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben und seine einzigartigen Eigenschaften zu erkennen

Sie erklärt, dass es meistens die Punkte sind, wo wir am meisten für abgelehnt worden sind, wo wir die schmerzhaftesten Erfahrungen gemacht haben, die am Ende unser größtes Geschenk sind. Wir müssen nur lernen, wie gehe ich mit dem Geschenk um, wie zeige ich das den Menschen, dass ich dieses Geschenk habe und wie präsentiere ich das?
Und was ist eigentlich unsere Kernwunde? Hat die jeder Mensch? Und was hat sie mit unserer Lebensaufgabe zu tun?

Finde es heraus.. viel Spass beim Zuhören!

 

Du findest Melanie Dorn hier auf Instagram und LinkedIn

For questions or if you'd like to be my Podcast guest - write to me at hello@forwardvt.com

You can find me here Instagram @iammel.b and Linkedin @melieb

My gift to you: Download your free Dream Job Accelerator HERE  - a practical toolkit with exercises and checklists, a workbook to help you identify your interests, values, strengths in order to assist you in designing a work-life you love.

 

Full Episode Transcript

[00:00:00] Speaker A: Die Berufung ist zum Beispiel etwas, was ich gemerkt habe in meiner Arbeit und was auch tatsächlich im Human Design so beschrieben ist, das ist immer verbunden mit unserer Kernwunde. Also da haben wir auch oftmals unsere tiefsten Verletzungen, unsere meisten Traumatas drinnen liegen und dann tun wir oftmals aufgrund der Traumatas oder aufgrund der schlechten Erfahrungen diesen Punkt vermeiden.

[00:00:27] Speaker B: Okay, ja.

[00:00:29] Speaker A: Es ist ja so, du hast was Schlechtes erlebt und dann fängt dein Körper an in Flight, Freeze, Fight oder der letzte Modus, kommst dann in Todstellen, kommst dann in diesen Modus rein. Und wenn du es nicht schaffst, diese Verletzung in die Heilung zu bringen, dass diese Kernwunde sich stabilisiert und du checkst, aus dieser Wunde entsteht immer dieses Wunder. Welches Wunder kreiere ich daraus?

[00:00:59] Speaker B: Herzlich willkommen, du hörst den Interview-Podcast A.Me., where encouraging myself means inspiring everyone. Wie würde sich dein Leben verändern, wenn du ab morgen deine Träume mutig lebst? Wenn du ab morgen deiner inneren Stimme, ganz da tief drin, einfach vertraust?

Denn ich glaube, jeder von uns hat ein ganz außergewöhnliches Talent. Und wir wurden designt, das auch zu leben. Deswegen lade ich mir hier meine ganz persönlichen Heroes ein. Menschen, die ihrem beruflichen Herzensweg gefolgt sind. Die auch mal falsch abgebogen sind oder ganz von vorne wieder anfangen mussten.

Und ich spreche mit den Mentoren, die dich auf diesem spannenden Weg begleiten, um dein absolut bestes Potenzial zu aktivieren. Ich bin dein Host, Melli. Total schön, dass du hier bist.

Hallo und willkommen zurück. Ich bin Melli und schön, dass du heute reinhörst. Und heute spreche ich noch einmal mit der wundervollen Melanie Dorn. Sie ist Human Design Mentorin und sie unterstützt nicht nur Unternehmen dabei, wie sie Mitarbeiter optimal einsetzen können.

sondern sie arbeitet natürlich mit Einzelpersonen und hier ganz besonders auch im beruflichen Umfeld. Denn anscheinend können wir nicht nur unsere Stärken und Talente, sondern sogar unsere Lebensaufgabe und Berufung in unserem Human Design Chart ablesen.

Das war für mich eine unglaublich faszinierende Folge und wenn Dich diese Fragen gerade beschäftigen, dann denke ich wirst Du diese Folge genauso spannend finden wie ich.

So let's have a listen!

nicht mehr happy und du bist ausgelöscht irgendwie auf Arbeit. Und das ist aber halt das, was du irgendwie die letzten zehn Jahre gemacht hast und stehst jetzt vor der Frage, wo setze ich denn überhaupt an? Und Human Design ist ja ein sehr cooles Tool, was wirklich die Menschen, mit denen ich spreche, oft noch nicht kennen tatsächlich und haben davon noch nicht gehört.

Wie kann man denn so von deiner Seite her, wie würdest du denn sagen, wie man Human Design nutzen kann jetzt für die Berufsplanung, also im Karriereumfeld? Wenn ich jetzt da neu ansetze und versuche, mir da irgendwo die ersten Fragen zu beantworten. Also es gibt ja verschiedene Energietypen im Human Design. Und sagen die alleine denn schon viel darüber aus, wie man sich da orientieren sollte? Oder wie würdest du das sagen?

[00:03:37] Speaker A: Also ja, erst mal zu der Anfrage, ja. Also ich begleite auch tatsächlich, ich habe gerade erst eine Anfrage gehabt von einer, die an dem Punkt steht. Die hat jetzt, ich glaube, sieben Jahre lang gearbeitet im Büro und merkt so, das ist es nicht mehr. Und jetzt hat sie gemerkt, sie will sich eigentlich gerne selbstständig machen, aber hat keine Ahnung. Also einfach orientierungslos. Es ist ja meistens, man hat keine Orientierung. Man ist irgendwie vielleicht im Angestelltenverhältnis oder in einem anderen Punkt weiß gar nicht, ja okay, wohin geht's denn? Und man kann halt über das Human Design dann wirklich für sich die Richtung erkennen. Also es ist wirklich dieses Erkennen, warum bin ich denn eigentlich hier auf der Erde?

Also was ist der Zweck meines Daseins? Was ist meine Bestimmung? Was ist meine Berufung? Worin habe ich meine speziellen Talente, Fähigkeiten, Gaben? Und das kann man alles, also diese ganzen Informationen kann man über das Human Design herauslesen.

Und was ich dann mache, ist daraus ein Konzept zu erstellen, also vor allen Dingen zum Beispiel ein eigenes Programm zu entwickeln. Letztens hatte ich eine bei mir, da hat sich dabei alles in ihrem Human Design ausgerichtet. Immer wieder sind wir auf das Thema Selbstliebe, also egal wo. Und die hat sich halt jetzt ausgerichtet und begleitet halt jetzt Männer, weil sich herausgestellt hat, dass ihre Zielgruppe Männer sind. Das kann man auch sehen. Was ist meine Zielgruppe für das Human Design? Das kann man sehen, ja.

Männer und jetzt begleitet sie Männer dabei, dass sie in ihre eigene Selbstliebe kommen und die hat sich das niemals gedacht, weil das für die völlig fremd war und sie hat jetzt damit angefangen und sie kann sich eigentlich gar nicht mehr retten.

vor Aufträgen, weil das halt jetzt einfach so gut ankommt, weil es halt ihrer Energie entspricht. Also sie lebt das, was ihrer eigenen Energie entspricht und das Leben antwortet darauf und sagt so, okay, hier ist es, die Leute brauchen dich. Und das ist halt mir sehr cool.

[00:05:40] Speaker B: Kannst du da mal ein Beispiel geben? Also wenn du jetzt sagst, es gibt ja einen Generator, Manifestor, Manifesting Generator und Reflektor.

[00:05:50] Speaker A: Fünf Typen, also es gibt den Manifestor, den Generator, den

Manifestierenden Generator, den Projektor und den Reflektor. Und man kann allein anhand des Typen schon mal, sage ich jetzt, eine grobe Richtung einschlagen. Also das ist jetzt wirklich noch nicht in die Tiefe individuell ausgerichtet, aber man kann in der groben Richtung was sagen. Und was man halt einfach wirklich sagen kann ist zum Beispiel, dass Manifestoren sind immer welche, die dafür sorgen, deren Thema ist Impact. Das heißt, sie helfen anderen Menschen dabei, dass sie eine Power entwickeln, dass sie einen Impact auch selber entwickeln und anfangen für sich selber loszugehen.

Manifestoren sind ultra gut, anderen zu zeigen, wie wirst du unabhängiger, wie kannst du dich selbst ermächtigen und dein eigenes Ding durchziehen, deinen eigenen Weg.

deinen eigenen Weg gehen. Das ist so, sag ich jetzt mal, eine Grundsache, wofür ein Manifestor da ist. Und er sieht halt auch einfach immer schon das große Ganze. Also er sieht die große Vision und ist so da und sagt so, jetzt komm mal hier ran, jetzt machen wir mal.

Jetzt machen wir mal Ferrari.

[00:07:07] Speaker B: Ist das dann, indem er zum Beispiel oder sie das dann auch vorlebt? Oder die hat halt einfach diese Vision und fühlt das einfach, was dann da, den Weg, den man da gehen muss?

[00:07:18] Speaker A: Also die Projektoren, Entschuldigung Manifestoren, die sind quasi wie schon da. Die haben halt diese große Vision.

Die folgen auch meistens immer nur sich selbst.

Ermächtigen Menschen halt sozusagen auch mit in dieser Vision, wenn sie dann auch zu der Person passt, mitzugehen. Ja, die reißen die quasi so auf einer gewissen Ebene mit ihrer Power mit. Und bei denen geht es mehr darum zu lernen, ein selbstständiges, eigenständiges Leben aufzubauen und zu führen, ohne dass man jetzt Hinz und Kunst denkt, sondern einfach, wie kann ich für mich losgehen? Das ist so diese Manifesto-Energie mehr.

Ein Generator ist halt purer Umsetzer, also die haben halt so eine ganz große

Umsetzungsenergie, also die müssen halt das, was sie lieben, in ihre Energie halt komplett reingeben und dann halt letztendlich das Ganze auch umsetzen.

Also wenn ein Generator zu wenig in der Umsetzungsenergie ist, also in dieser Macherenergie, dann entsteht da halt unheimlich viel Frust. Und sie sind da sozusagen für das

Meisterschaftslevel. Also in dem, was sie lieben, werden sie halt irgendwann, wenn sie wirklich auch durchziehen und die Disziplin haben, weil sie das lieben, Dann werden die darin die Besten. Dann entwickeln die darin ihr Meisterwerk. Nehmen wir mal an, du hast einen Generator, der liebt Schuhe über alles. Dann wird er irgendwann der beste Schuhmacher werden.

Er sich den ganzen Tag mit Schuhen beschäftigt. Sie sind eher für das da und das ist oftmals die

Sache, dass viele Generatoren gar nicht wissen, was ist denn eigentlich wirklich meine Leidenschaft. Weil sie oft in unserer Gesellschaft dahin konditioniert werden, weil sie eben so einen großen, sie haben eine Motorenergie.

Aber denen fehlt manchmal so die Richtung im Leben.

Es ist halt nun mal nicht in unserer Gesellschaft so vorgesehen, ja, dass du gesagt bekommst, keine Ahnung, wenn du das erste Mal in die Berufswahl gehst, mach das, was du liebst.

[00:09:22] Speaker B: Überhaupt gar nicht, ja. Gar nicht. Gegenwart ist ja genau das, was man irgendwie sich, ich glaube, später im Leben wieder zurückholt, Stück für Stück, dass du irgendwie wieder zu dir kommst und dich wieder erinnerst daran, was dir eigentlich Spaß macht, weil wir dann irgendwann merken, nur in diesem Hamsterrad zu laufen die ganze Zeit ist nicht das, was uns langfristig glücklich macht, im Gegenteil.

[00:09:52] Speaker A: Meistens, wenn man jung ist. Also eigentlich ist es immer schon am besten, sage ich, für alle Eltern, wenn ihr Kind überhaupt vorhat, in die Berufsrichtung zu gehen, den Human Design Reading zu machen. Weil daran kann man einfach wirklich sehen, was liegt mir denn? Und man entwickelt ein Gefühl für das, was ich liebe. Und dann kann man sich das einfach sparen aus irgendwelchen Verstandsgründen heraus. Also ich gebe mal ein Beispiel. Ich bin zwar keine Generatorin, aber Ich kenne dieses komplette Prinzip, ich wollte damals Fotografin werden und dann hieß es zu mir, damit verdient man kein Geld.

[00:10:27] Speaker B: Stimmt, ich kenne auch solche Aussagen.

[00:10:30] Speaker A: Dann war das ein Grund, weil ich natürlich nicht sicher war, ist das das Richtige für mich und dann kam eine negative Aussage von außen und dann habe ich die halt natürlich für bare Münze genommen und habe mich dann dagegen entschieden, Fotografin zu werden, obwohl es eine Leidenschaft von mir war.

Und ich wollte Psychologin werden. Und dann hieß es, Psychologin, wenn ich mir mein Human

Design angucke, perfekt. Ich wäre perfekt darin gewesen. Aber ich habe mich dagegen entschieden, weil zu mir gesagt wurde, Psychologen haben doch selber nur alle einander klatschen und wollten ihr eigenes Thema eigentlich nur heilen. Also es kamen diese Negativ-Aussagen aufgrund.

Und nie irgendwie sowas, dass man mal irgendwie in die Richtung gegangen wäre, ja, dann schau doch mal, ob es deins ist. Also wo kann man denn nachschauen? Und das ist das Coole dann beim Human Design, da kann man nachschauen. Also da kann man direkt sehen, hast du die Veranlagung dazu in deiner Genetik sozusagen, dass das etwas ist, was dir liegt? Oder ist es etwas, was Eigentlich, was du dir erarbeiten kannst, ja, aber mit sehr viel Aufwand. Wir haben unsere Talente, Gaben und so weiter, das ist uns in die Wiege gelegt. Da müssen wir uns nicht anstrengen, das können wir einfach. Und das kann man ja zur Perfektion treiben. Und das ist dann viel, viel einfacher, als wenn ich da die ganze Zeit irgendwas mache, was mir gar nicht liegt. Keine Ahnung, mir liegt Buchhaltung so gar nicht. Ich musste in der Realschule die ganze Zeit irgendwelche Rechnungswiesensachen machen. Und das war für mich der reine Graus. Und ich habe mich mal falsch gefühlt, weil ich das nicht kann.

Als ich mich dann selbstständig gemacht habe, haben dann so viele gesagt, wir müssen das selbstständig machen, wenn du nicht mal Buchhaltung kannst. Und das wird immer so an einer Sache, die man nicht kann, aufgehängt, aber man sieht gar nicht, was die andere Person eigentlich komplett für Talente hat. Im Human Design habe ich einen Unternehmergeist, also ich bin durch und durch Unternehmerin.

Aber es wurde mir schon versucht, so zu verwehren. Und so geht es halt ganz vielen.

Mit dem Human Design für sich sein individuelles Reading zu haben, gibt halt einfach diese Sicherheit, die Bestätigung, hey, mit dem, was ich fühle, was ich wahrnehme, bin ich richtig.

Und jetzt ist der Teil, der unsicher ist, der ist dann auf einmal mit einer Sicherheit gefüllt und du kannst halt in eine komplett andere Richtung gehen und dich wirklich zu dem entfalten, was eigentlich dir entspricht.

[00:12:48] Speaker B: Spannend. Aber das sind genau diese Ansätze immer. Ich kenne das auch von mir, von meinem ganzen Leben, dass ebenso wie man dir halt gesagt hat, hey, mach das nicht, damit kann man kein Geld verdienen.

Bei mir, ich hab halt immer wieder neue Dinge gemacht. Und Manifesting Generator.

[00:13:07] Speaker A: Sind ja nicht dafür gemacht, um die Dinge jetzt durchzuziehen bis ans Ende ihres Lebens.

[00:13:13] Speaker B: Aber weißt du, das ist für mich wie so eine Erleuchtung gewesen. Ich kenn das erst seit einem Jahr vielleicht ungefähr.

Und da hab ich das erste Mal da gesessen und hab gedacht, wow.

Das beschreibt ja, wie ich bin und da steht noch nicht mal, dass das total falsch ist. Im

Gegenteil. Das ist so dieser innere Motor, dass man irgendwie die anderen damit natürlich auch ansteckt und denen das vorlebt und viele neue Dinge und ich hab halt auch die Energie dafür, aber ich hab halt dann Energie für andere Dinge nicht, oder?

Wie du halt vorhin auch gesagt hast, dass du halt vielleicht gewisse Schwachstellen dadurch auch erkennst, ja? Dass du verstehst, wo liegen vielleicht gewisse Punkte, an denen du arbeiten kannst, vielleicht auch, um dann vielleicht auch etwas durchzuziehen, um dich irgendwo zu festigen in einem Thema oder so, ne? Das hast du also auch dann im, das kannst du auch mit ablesen, also dass du so diese Stärken, Schwächen… Genau, richtig.

[00:14:10] Speaker A: Also man kann sehen… Okay.

Wo ist halt sozusagen die Veranlagung nicht da, jetzt da ein Talent drinnen zu haben? Und das sind ja nicht Dinge, die wir nicht lernen können. Natürlich können wir auch etwas lernen, wo wir jetzt nicht das angeborene Talent zu haben.

Und wenn ich merke, es ist aber trotzdem etwas, was mich interessiert und was mich fasziniert, dann gehe ich da rein und dann lerne ich das Ganze, was ja auch mega super ist. Aber es kann halt auch sein, dass es einfach eine riesengroße Schwachstelle ist. Und wenn ich immer damit beschäftigt bin, Schwächen auszugleichen, dann finde ich ja auch irgendwie gar nicht das, wo ich eigentlich richtig gut da drin bin, weil ich versuche eigentlich dem Außen gerecht zu werden.

Wie bei mir, das Außen hat immer gesagt, ja Buchhaltung, Buchhaltung, Buchhaltung, Buchhaltung und ich habe immer versucht, dem Außen gerecht zu werden, was mich irgendwann dazu getrieben hat, komplett meinen ganzen Weg zu überdenken, naja, vielleicht

soll ich doch wieder ins Angestelltenverhältnis zurückgehen, weil dann habe ich den Buchhaltungsstress nicht.

Also jetzt nochmal, weil es halt einfach eine Schwäche ist, ja. Und weil es eine Schwäche ist, kann ich sagen, ich lager das aus. Ich muss mich nicht damit quälen. Da gibt es ja andere

Menschen, die lieben ja genau das. Und dann sollen die das doch machen, wenn die das lieben. Aber ich muss es nicht und ich will es nicht und ich kann es nicht. Und es ist vollkommen in Ordnung, dass ich es nicht tue.

So eine Lösung finden, klar, weil es gehört zum Selbstständigsein dazu, jetzt als Beispiel, wie ich anders damit umgehe. Und wenn mir das einfach bewusst ist, ich muss mich jetzt gar nicht mehr beweisen, weil ich weiß, es ist halt einfach eine Schwachstelle und ich mache das jetzt vielleicht gerade nur, um anderen zu beweisen, dass ich gut bin.

Dann kann ich einfach sagen, hey, ich drehe das Ganze, wo bin ich denn richtig gut? Dann fange ich doch an, da meine Energie reinzulenken und dann fange ich doch da an zu beweisen und dann fällt es mir voll leicht, weil ich muss mich gar nicht beweisen, weil ich kann es ja üben.

[00:16:04] Speaker B: Ja, übrigens haben wir bei dem Buchhaltungsthema wieder mal was gemeint.

[00:16:07] Speaker A: Hey, ich sag's dir mit so vielen, mit denen ich über dieses Thema spreche. Die haben alle das Thema.

[00:16:13] Speaker B: Meine Güte. Aber wo wir gerade darüber sprechen, das war noch eine

Frage, die ich mir aufgeschrieben habe. Kannst du denn dann auch sehen, zum Beispiel beim Human Design, weil ich kenne das Thema auch von mir und ich weiß es auch bei anderen, aber man kommt ja so von sich aus auch.

Mir wurde auch immer gesagt, ja, du bist nicht dafür gemacht, selbstständig etwas zu tun.

Und deswegen, dass du gesagt hast, ja, dann habe ich immer gedacht, dann gehe ich vielleicht doch wieder ins Angestelltenverhältnis zurück. Dann fängt man so an, sich zu zweifeln. Ist das denn auch etwas, wo du sagst, das kann man auch an dem Profil ablesen, ob du geeignet bist für das Selbstständigsein oder ob du eher geeignet bist, um in einen normalen Job zu gehen, ins Angestelltenverhältnis?

Also welche Art von Arbeit, Arbeitsform.

[00:16:59] Speaker A: Genau, die Arbeitsform kann man auch ablesen. Also das ist natürlich, das ist jetzt nicht ein Punkt, wo ich sagen kann, so der Punkt, daran sieht man das jetzt. Sondern das ist, sage ich mal, ein Zusammenspiel des kompletten Designs, was ja sehr komplex ist und das Zusammenspiel des ganzen Designs. Und dann kann man einfach schon erkennen, ist die Person eigentlich wirklich eher gemacht fürs Angestelltenverhältnis? Ist die Person gemacht für die Selbstständigkeit? Ist die Person eher gemacht fürs Unternehmertum? Das sind alles Faktoren, die kann man letztendlich daraus ablesen. Bei mir ist es halt mehr durch mein Profil, von meiner Art und Weise. Das Profil sagt immer aus, was man für einen

Style hat. Was noch mal was anderes ist, ist der Typ. Der Typ ist jetzt wie Manifestogenerator.

Profil ist sozusagen der Style, die Art und Weise. Das sind dann die Zahlen, die danach kommen. Zum Beispiel 1-3 oder 2-4 oder 5-1, 4-6. Da gibt es zwölf Profile.

[00:18:00] Speaker B: Also das ist dein Style sozusagen? Der Style.

[00:18:03] Speaker A: Also du kannst dir vorstellen wie beim Auto. Du hast dein Auto und dein Auto hat, ob es jetzt ein Mercedes ist oder ein BMW oder ein Nissan oder was auch immer, jeder hat hier einen anderen Style.

Jeder hat auch eine andere Art und Weise, wie er funktioniert. Und das heißt, von meinem

Körperlichen, von meiner Funktionalität her bin ich selbstständig. Aber vom Geist her, vom Denken her bin ich Unternehmerin. Das heißt, ich bin den Weg der Selbstständigkeit gegangen

und bin aber irgendwann an ein Ende gekommen, weil ich gemerkt habe, nur in der Selbstständigkeit werde ich nicht glücklich.

Also irgendwas reicht mir da nicht, weil halt mein Unternehmeranteil zu stark ausgeprägt ist.

Und im Angestelltenverhältnis hatte ich immer genau das Problem, weil ich zu selbstständig war.

Durch meine Art und Weise war ich halt zu selbstständig und das hat dann immer mit diesem Angestelltenverhältnis halt, sag ich mal, sich kollabiert, so letztendlich. Und da kann man dann schon sehen, wenn man mehrere Punkte aus dem Human Design für die eigene Person zusammennimmt, für was bist du denn eher gemacht? Und das gibt dann auch wieder eine Sicherheit. Weil viele sind an einem Punkt, die sagen, die gehen zum Beispiel aus dem Angestelltenverhältnis nur raus.

Und weil sie gar keine andere Option mehr vielleicht haben. Weil sie denken, okay, das ist jetzt eine Option, mal aus dem Angestelltenverhältnis rauszugehen, um mich selbstständig zu machen. Die habe ich noch nie ausprobiert, aber ich bin irgendwie immer unglücklich. Und dann stellt sich vielleicht am Ende heraus, naja, doch, Angestelltenverhältnis ist eigentlich deins, aber Nicht der Bereich, in dem du bist, nicht das Thema, nicht das, was du tatsächlich machst. Und dann kann man sich das auch sparen, irgendwie durch Selbstständigkeit zu gehen, um dann wieder zu scheitern.

Oder es sind so viele unterschiedliche Faktoren, die da mit reinhängen.

[00:19:51] Speaker B: Ja, und du hast es ja vorhin schon angesprochen, also alle suchen ja so die Berufung, die Lebensaufgabe. Ist das jetzt wirklich was, wo ich sage, okay, das kann ich jetzt hier eins zu eins ablesen oder ist es einfach so, dass man sagt, okay, man findet einen Bereich, der gut für einen Also so dass man, keine Ahnung, wenn ich jetzt gut im Coachen bin zum Beispiel, dass das vielleicht mir so diese Aussage gibt, dass ich dann aber noch schauen muss, welche Leidenschaften habe ich dann, welche Themen interessieren mich oder kann man wirklich eins zu eins irgendwie sagen, Da kann ich dir ein Blueprint geben, richtig irgendwie.

[00:20:31] Speaker A: Also man kann schon einen richtigen Blueprint geben. Allerdings, was immer noch mit rein spielt, ist natürlich, was hat die Person für eine individuelle Erfahrung natürlich auch gemacht. Also du kannst jetzt nicht im Human Design sozusagen die

Erfahrungen, weil wie sich eine bestimmte Gabe entfaltet und welche Erfahrungen man damit macht, kann komplett anders sein.

Das heißt, das ist immer noch ein Punkt, deswegen sage ich, Human Design kann uns in der Grundausrichtung einen richtigen Blueprint geben, aber was man dann selber daraus machen will, das ist immer noch das eigene.

Das würde ich mir auch gar nicht vorgeben lassen, weil das auch einfach einen bestimmten kreativen Prozess dann Der würde dann auf der Strecke bleiben. Aber man kann sehen, in welchem Bereich, hat man zum Beispiel seine Berufung, man kann sehen, was die

Lebensaufgabe ist, man kann sehen, was habe ich für eine Berufung, man kann sehen, was habe ich für eine Bestimmung. Und dann kann man daraufhin gucken, in welchem Bereich kann ich das am besten entfalten.

Wo kommt quasi das am besten zum Wirken.

Woran erkenne ich, dass ich jetzt quasi eigentlich da in so ein Schattenthema reinlaufe? Und was ist jetzt eigentlich die Gabe, die sich jetzt eigentlich entfalten müsste, dass ich meine Berufung mehr leben kann? Und die Berufung ist zum Beispiel etwas, was ich gemerkt habe in meiner Arbeit und was auch tatsächlich im Human Design so beschrieben ist, das ist immer verbunden mit unserer Kernwunde. Also da haben wir auch oftmals unsere tiefsten Verletzungen und Traumata drinnen liegen und dann tun wir oftmals aufgrund der Traumata oder aufgrund der schlechten Erfahrungen diesen Punkt vermeiden.

Es ist ja so, du hast was Schlechtes erlebt und dann fängt dein Körper an in flight, freeze, fight oder was weiß ich, in den letzten Modus. Du kommst dann totstellend in diesen Modus rein. Und wenn du es nicht schaffst, diese Verletzung in die Heilung zu bringen, dass diese Kernwunde sich stabilisiert und du checkst, aus dieser Wunde entsteht immer dieses Wunder. Welches Wunder kreiere ich daraus?

Und wie ich das dann einsetze, also ob ich das dann einsetze, meine Berufung, zum Beispiel ganz normal im Angestelltenverhältnis, auf die Art und Weise. Oder ob ich sage, boah, ich arbeite das jetzt richtig aus in meiner Selbstständigkeit und mache daraus mein eigenes Produkt und benenne das auch richtig so.

Das ist dann wieder individuell, was bei jedem einzelnen rauskommt durch das Reading. Also ich sage mal, durch das Reading offenbart sich eigentlich erst immer so die Richtung, wo es hingeht. Und man ist dann so gefestigt darin, weil ich erzähle den Leuten eigentlich nie was Neues.

Weil alle sagen immer, eigentlich habe ich das schon immer gespürt. Ich spüre, dass das die Wahrheit ist. Das ist eigentlich nichts Neues, was du mir erzählst, Melanie. Ich bin nur erstaunt, dass du mir das erzählst, obwohl du nur Geburtsdatum, Geburtsort und Geburtszeit von mir hast und mich eigentlich gar nicht kennst. Und der größte Effekt ist, dass eigentlich die Menschen eine Bestätigung bekommen, dass sie richtig sind mit dem, was sie fühlen, mit dem, was sie wahrnehmen, mit dem, was es ist und eben dieser Zweifel rausgeht.

Und das ist die Kraft, die dahinter steckt. Dann folgt alles automatisch irgendwie der richtigen Richtung.

[00:24:23] Speaker B: Ja, das ist ja das, was ich vorhin auch gesagt habe. Man zweifelt an sich und an dem, wie man ist, weil dein Außen dir das immer so übermittelt hat.

Und dann begegnest du dir das erste Mal richtig. Und das ist wie so, als ob dir jemand den Spiegel vorhält und sagt, ja, das eigentlich, was du gefühlt hast in dir, das ist, so ist es. Das bist wirklich du. Und versuch dir nicht von außen irgendwas überstülpen zu lassen. Das ist eigentlich ein deinem wahrhaftigen Wesen begegnen. Und dem, was du wirklich gespürt hast schon vorher eigentlich. Wie du sagst, ist eigentlich eine schöne. Also ich habe das auch sehr Es war für mich auch sehr schön, das so schwarz auf weiß zu lesen, dass ich das erste Mal diese Human Design Begegnung hatte.

[00:25:15] Speaker A: So ein Game Changer, ne?

[00:25:17] Speaker B: Ja, Game Changer. Absolut, total. Weil man sich plötzlich nicht mehr infrage stellt, weil du plötzlich sagst, wow, und das wird auch noch gefeiert, wie ich bin hier, wow.

Aber ist es dann jetzt so, weil du sagst, auch so diese Kernwunde ist natürlich auch spannend, weil sollte dann jetzt jeder Coach oder Mentor, das ist jetzt einfach ein Beispiel, weil ich natürlich viel mit Coaches und Mentoren mich umgebe auch, sollte ich dann als Coach oder Mentor auch in die Richtung gehen, wo ich genau weiß und spüre, Da sind die größten Schmerzen in meinem Leben gewesen, die ich überwunden habe? Oder muss das nicht zwangsläufig der Fall sein? Wenn ich das geheilt erkannt habe, inwieweit man das auch heilen kann, aber dass man sich bewusst ist und daran arbeitet und damit anders umgeht.

Oder ist das der eigentliche Weg, den man dann wirklich gehen sollte?

[00:26:15] Speaker A: Also ich persönlich kann jetzt auch nur aus der Erfahrung zu sprechen, wie ich das viel erlebt habe und den unterschiedlichen Effekt, den ich dadurch auch spüre.

Weil wenn ich als Coach oder als Trainer nicht durch meine eigene Wunde irgendwo vielleicht noch ablehne, ich mache vielleicht selber den Job, aber irgendwas ist da noch. Dann zeigt sich, spiegelt sich das oft dem Klienten wieder. Das heißt, mir begegnet dann dieses Thema durch meine Klienten. Und dann habe ich oftmals, also ich habe das mal erlebt bei einem Coach, wo wir da direkt rangekommen sind, der einfach jedes Mal, der kam zu mir mit dem Grund, dass er keine Kunden gewonnen hat.

Und dadurch dann eigentlich alles aufgeben wollte. Aber er war richtig. Aber die Sache war, er hatte diese Wunde in sich. Und jeder Kunde, also jeder Klient, der zu ihm gekommen ist, musste er genau durch diesen Schmerzpunkt durch. Und er hatte ... Ich bin mir nicht mehr ganz sicher. Er ist stark in die Ablehnung gegangen. Ja, und ist klar, wenn ich dann den Kunden ablehne, dann ... kommt er auch nicht zu mir. Das heißt, diese Wunde war der Grund am Ende, warum er eigentlich seine Arbeit nicht richtig machen konnte.

Und das war für mich dann auch irgendwie krass zu erkennen. Und in der Zeit, wir haben gar nicht so viel Human Design gemacht, sondern eigentlich haben wir diese Wunde in die Heilung gebracht. Wir haben nur an einer Stellschraube gearbeitet und die zog sich halt, also diese Kernwunde, das ist etwas, das zieht sich oftmals durchs ganze Leben. Das habe ich schon irgendwie als Kind erlebt. Dann erlebe ich das immer wieder und ich fange immer mehr an, diese diese Abwehrmechanismen zu entwickeln, weil kein Mensch will ja bewusst Schmerz erleben. Wir versuchen ja Schmerz zu vermeiden. Aber wenn ich dann anfange, wenn ich nicht durch den Schmerz durchgehe, in die Heilung gehe und die ganze Zeit den Schmerz vermeide, nehme ich mir halt auch das Potenzial mit von den Menschen, die eigentlich zu mir kommen wollen.

Weil ich habe die Fähigkeit, ich kann denen für dieses Thema helfen und ich lehne die ab. Und dann entsteht eine Disbalance.

Und wir haben dann genau an diesem Punkt gearbeitet, die Just Follows aufgehoben. Und dann auf einmal kamen die Kunden.

Ja, und er hat dann sofort erkannt, ah, Moment mal, jetzt komme ich wieder in dieses Muster, weil das und das gerade, der Kunde gerade das und das in mir triggert. Wie muss ich denn jetzt handeln, damit ich korrekt handle im Sinne von, dass halt am Ende ich den auch annehmen kann. Und dann, dann funktioniert auf einmal sein Geschäft. was davor gar nicht funktioniert hat.

[00:29:06] Speaker B: Unglaublich.

[00:29:07] Speaker A: Das ist abgefahren, weil man denkt, das ist so eine Kleinigkeit, aber das ist so ein großer Impact.

[00:29:11] Speaker B: Wahnsinn. Eigentlich müsste man jeden da zu dir schicken, oder?

Ja, voll. Also ich glaube gerade in dem Berufsumfeld, weil ich ja viel mit so Menschen arbeite, die sich da neu finden oder einfach irgendwie neu ansetzen müssen. Das gibt einem ja unglaublich viel.

Ich finde das unglaublich bereichernd. Und eben vor allen Dingen diese Blockaden, die man da wirklich auflösen kann, denen man sich ja gar nicht bewusst ist oftmals vorher. Krass.

[00:29:46] Speaker A: Genau, das ist es, weil 80% macht doch noch unser Unterbewusstsein aus. Es ist nur 20% Bewusstsein, wenn man sich das mal überlegt, und 80% ist Unterbewusst.

Und da kommen wir vielleicht jetzt kurz, weil wir sind auf dem Projektor ja gar nicht Eingang vom

Typen. Das ist halt so die Fähigkeit, die der Projektor hat. Die finden halt die Blindspots, die Stellen, die anderen halt nicht bewusst sind, weil sie auch mit den Energietypen eher so im Energiemanagement austauscht sind.

Können halt dann eher so gut koordinieren, empathisch auch führen. Und das ist halt dann letztendlich, sag ich oftmals, sind es eben genau diese unterbewussten Anteile, diese Blindspots.

Dahinter, man kennt ja den Eisberg, der Eisberg oben, die Spitze, die man sieht, aber am Ende war das nicht die Spitze, die Titanic hat zum Untergang geführt, sondern es war einfach alles, was da drunter liegt.

Und wenn ich unterbewusst einfach Abwehrmechanismen habe oder ich habe unterbewusst Blockaden, ich habe das alles irgendwo, es liegt ja alles auf unserer Festplatte abgespeichert und ist bei jedem nächsten Mal wieder abrufbar und der Körper reagiert aus der Gewohnheit und wir machen immer wieder dieses gleiche Muster, dann kann keine Veränderung halt letztendlich passieren und dann ist es tatsächlich das Unterbewusstsein, was uns vom Erfolg eigentlich letztendlich fernhält oder wie die Titanic zum Untergang bringt. Und da liegt halt der Hebel und da liegt halt der Schlüssel.

Letztendlich in der ganzen Geschichte. Und da haben halt zum Beispiel sehr gut die Projektoren und auch die Reflektoren den Zugang. Die nehmen mehr so diese Unterbewegungen. Also der Projektor noch mehr, der hat noch mehr dieses Zielgerichtete. Wo sind die Blindspots?

Ich erkenne in jedem System irgendwo, woran es liegt, warum es jetzt nicht funktioniert. Was früher immer für alle so anstrengend war, weil immer gesagt hat, ja, du siehst immer alles so negativ. Und ich dachte mir immer, hä?

Und dann habe ich auch diese Gabe irgendwie fest weg, weil ich immer auf diese Punkte gestoßen bin, die nicht funktionieren. Und dann war ich irgendwann mal im

Qualitätsmanagement für BMW und dann kam der Chef zu mir und sagte so, also ich weiß nicht, wie machst du das? In kurzer Zeit findest du alle Fehler. Wir wissen sofort, wo wir ansetzen müssen. Ich setze da jemand anderen, der ausgebildet, der richtig erfahren ist, der kriegt das in acht Stunden nicht hin, was du in einer Stunde hinbekommst. Wie machst du das denn? Und ich habe gesagt, keine Ahnung, die springen mich halt einfach an. Die springen mich einfach an. Und ich habe dann, weil alle immer gesagt haben, du siehst immer nur das Negative und die Fehler, habe ich das weggedrückt. Aber es ist meine Gabe. Und da ist mir erst mal bewusst geworden, dass das was Wertvolles ist. Und man erkennt im Human Design, hey, es sind meistens die Punkte, wo wir am meisten für abgelehnt werden, wo wir die schmerzhaftesten Erfahrungen gemacht haben, die am Ende unser größtes Geschenk sind. Wir müssen nur lernen, wie gehe ich mit dem Geschenk um, wie zeige ich das den Menschen, dass ich dieses Geschenk habe und wie präsentiere ich das? Marketing, wie gehe ich damit nach außen?

Und dann können wir unser Selbst leben.

[00:33:02] Speaker B: Ja, das ist jetzt ein wunderschöner Abschluss gewesen. Ich danke dir so sehr, Melanie, für deine Zeit. Das hat mir so viel Spaß gemacht. Ich finde das so spannend. Und ich glaube, viele, viele, viele mehr Menschen sollten sich damit echt auseinandersetzen und sollten das kennenlernen. Deswegen machen wir das Gespräch ja auch.

dass man so einen Einstieg bekommt, was Human Design am All mitgeben kann und dass man dadurch über sich selbst lernen kann.

Vielen lieben Dank für deine Zeit heute.

[00:33:34] Speaker A: Ich danke dir auch. Es macht mir immer wieder Spaß, mit dir zu sprechen.

[00:33:37] Speaker B: Das ist bestimmt nicht das letzte Mal.

[00:33:39] Speaker A: Ja, ich hoffe doch.

[00:33:43] Speaker B: Hallo und ich danke dir fürs Reinhören.

Wenn dir die Folge heute gefallen hat, freue ich mich riesig, wenn du mir eine Review hinterlässt. Es hilft mir unglaublich, noch mehr Zuhörer zu inspirieren, ihrem Herzensweg zu folgen.

Du kannst mir auf Social Media folgen, auf Instagram oder LinkedIn. Die Links findest du in den Shownotes. Bis zur nächsten Folge. Deine Melli.

[00:34:48] Speaker A: Copyright WDR 2021.


Melanie Dorn Human Design Mentorin Interview

Human Design Mentor: Melanie Dorn über ihren Traumberuf und wie sie damit Unternehmen und Teams zum Erfolg führt. Teil 1

In der heutigen Folge spreche ich mit der wundervollen Melanie Dorn, die sich vor vielen Jahren auf das Thema Human Design spezialisiert hat. Wir lernen wie sie ueber ihre persönlichen Erfahrungen mit Human Design zu ihrem Traumberuf kam. Heute unterstützt sie vor allem Unternehmen dabei zu erkennen, wie und wo sie Menschen im Unternehmen richtig einsetzen koennen und wie sie deren Potenzial optimieren können, sodass Arbeit wieder Spass macht und gleichzeitig die Umsatzkurve nach oben geht!

Melanie erklärt auch, dass es entscheidend ist, nicht nur die individuellen Stärken und Schwächen jedes Mitarbeiters zu erkennen, sondern auch die Dynamik zwischen verschiedenen Typen zu verstehen. Durch dieses Wissen und Human Design in Unternehmen effizientere Teams zusammenstellen, in denen jeder in seiner Rolle glänzen kann. Durch die Förderung eines Umfelds, in dem Mitarbeiter ihre einzigartigen Talente einbringen können, profitieren sowohl die einzelnen Personen als auch die Organisation als Ganzes.

Viel Spass beim Zuhören!

 

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